Der Einsatz unterschiedlichster Analyse-Tools wie der MotivStrukturAnalyse MSA ist in der Personalauswahl und -entwicklung von Unternehmen gang und gäbe. Der Grund dafür ist, dass Personalverantwortliche, Berater und Coaches Skills, also Fähigkeiten und Kompetenzen von Mitarbeitern und Bewerbern ermitteln möchten, um so

  • Personalauswahl-Entscheidungen auf eine solidere Basis zu stellen,
  • mit ihrem Gegenüber auch über heikle Persönlichkeitsthemen zu sprechen, oder
  • die Personalentwicklungs-Maßnahmen stärker auf den individuellen Bedarf der Mitarbeiter zuschneiden zu können.

Interessanterweise werden diese Tools meist als Potenzialanalyse-Tools bezeichnet. Aber das klassische Vorgehen mit solchen Tools hat oft eine Reihe von Schwächen:

  • Zum einen bleibt oft unklar, was genau ein Potenzial ist, und wie es entfaltet werden kann. Denn eines ist klar: Kompetenzen sind keine Potenziale. Ihnen fehlt das emotionale Wollen.
  • Außerdem bleibt die Persönlichkeit des „Analysierenden“, dessen Subjektivität, dabei außen vor.
  • Immer dynamischere Märkte zwingen Unternehmen zu stetigem Wandel und zu mehr Agilität. Das bedeutet, dass sich auch das Verständnis von Führung wandeln muss. Gleichzeitig treten Junge Mitarbeiter mit unkonventionellen Motiven an, wie zum Beispiel die Debatten über die Generationen X, Y und Z zeigen.
  • Schließlich ändern sich mit dem Wandel die Anforderungen an die Beschäftigten ständig, sodass nicht mehr klar ist, was etwa in 5 Jahren von einem Mitarbeiter oder Bewerber verlangt wird.

Skill-Potenzialanalyse greift zu kurz

Daher muss ein zeitgemäßes oder gar zukunftsfähiges Persönlichkeits-Toolset diesem Wandel Rechnung tragen, indem es

  • die emotionalen Antriebe des Mitarbeiters oder Bewerbers erfasst, das heißt seine ihm meist unbewussten Kernbedürfnisse ermittelt,
  • zeitstabile und bewertungsfreie Aussagen liefert, die primär über Werte und Motive Auskunft geben statt über Fähigkeiten und Eigenschaften,
  • den „Beurteilenden“ die Möglichkeit geben, sich ihre „blinden Flecken“ im Vorfeld von Gesprächen mit ihrem Gegenüber bewusst zu machen, und
  • Tool-Komponenten zur strukturierten Persönlichkeits- und Beziehungsentwicklung anbietet.

 

Das Video erklärt Ihnen die MotivStrukturAnalyse MSA

Die MotivStrukturAnalyse MSA unterstützt Persönlichkeitsentwicklung

Dies war die Zielsetzung der Entwickler der MotivStrukturAnalyse MSA, als sie 2005 das MSA-Toolset entwarfen. Denn sie waren und sind überzeugt:

Die Unternehmen brauchen künftig verstärkt intrinsisch motivierte Mitarbeiter,

  • die sich mit ihrer Arbeit (und ihrem Arbeitgeber) identifizieren,
  • die als „Selbstentwickler“ ihre Persönlichkeit regelmäßig reflektieren und entwickeln,
  • die aus sich heraus Leistungsfreude entwickeln, weil sie deren Quellen kennen,
  • die wissen, was sie an Qualifizierung und Förderung brauchen, und damit ihre Selbstwirksamkeit im Unternehmen eigenverantwortlich erhöhen, sodass sie auch morgen noch (sehr) gute Mitarbeiter sind.

Die Unternehmen brauchen jedoch auch verstärkt intrinsisch motivierte Führungskräfte, die

  • ihre Führungs-Persönlichkeit reflektieren, indem sie ihre blinden Flecken erkunden,
  • das Prinzip Motivation verstanden haben, um ihre Mitarbeiter individuell führen zu können (Diversity),
  • Arbeitsumfelder so gestalten können, dass sie die Leistungsfreude (Performance) ihrer Mitarbeiter fördern,
  • Führungsbeziehungen und –konflikte auch emotional reflektieren und auf Augenhöhe bearbeiten können,
  • ihr Wissen über den Zusammenhang zwischen Motiven und Werten nutzen können, um dadurch die Unternehmenskultur zu entwickeln, und die
  • die emotionalen Kompetenzen haben, damit sie die „richtigen“ Mitarbeiter finden (Recruiting), motivieren, binden (Employer Branding) und entwickeln können.

Bei all diesen zukünftig wettbewerbsentscheidenden Themen unterstützt das Toolset der MotivStrukturAnalyse MSA.

Menschen suchen nach Sinn und Selbstverwirklichung

Der MotivStrukturAnalyse MSA liegt ein humanistisches Menschenbild zugrunde. Das heißt: Sie geht unter anderem davon aus, dass jeder Mensch nach Erfüllung und Selbstverwirklichung strebt. Individuell verschieden ist jedoch, was sie im Einzelnen motiviert und antreibt. Entsprechend „individuell“ ist ihre Persönlichkeit, entsprechend verschieden sind ihre Bedürfnisse. Das bedeutet, dass auch das Erleben von Sinn individuell ist. Der MSA-Sinnkompass erlaubt, dieses Erleben zu analysieren und zu erklären. Dadurch lassen sich schlüssig Orientierungsfragen von Beschäftigten und Bewerbern beantworten.

Das Toolset der MotivStrukturAnalyse MSA wird regelmäßig weiterentwickelt

Inzwischen wurden mehr als 25.000 MotivStrukturAnalysen durchgeführt – entsprechend solide ist die Datenbasis. Und das nahezu einhellige Feedback der Nutzer lautet:

Das Toolset der MotivStrukturAnalyse MSA ist eines der leistungsfähigsten, wenn nicht gar das Instrumentarium, das den Erfordernissen der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter in den Bereichen Personalauswahl und -entwicklung, Mitarbeiterführung und -förderung in der modernen Arbeitswelt sowie im digitalen Zeitalter am stärksten entspricht.

Das ist kein Zufall. Denn die MSA-Entwickler sind nicht nur von ihrem Produkt überzeugt, sondern auch seit über 10 Jahren mit Leidenschaft dabei, die MotivStrukturAnalyse und die MSA-Tools ständig weiterzuentwickeln: Deshalb wird der der MotivStrukturAnalyse zugrundeliegende Fragenkatalog jährlich überprüft, und die Auswertung wird neu normiert. Außerdem wächst die Zahl der Tools rund um die MSA kontinuierlich, damit die Erkenntnisse der modernen Hirnforschung und der aktuellen Motivationspsychologie für die Unternehmen und ihre Mitarbeiter nutzbar gemacht werden können.